Bolero-Jäckchen im Lacemuster

Ein leichtes und luftiges Bolero-Jäckchen im Lacemuster – das perfekte i-Tüpfelchen für deinen Sommer-Look. Wähle aus 77 Farben dein nächstes Lieblingsstück mit Lochmuster. Jedes Outfit wird so wundervoll abrundet und hält im richtigen Moment die Nacken- und Schulterpartie wohlig warm.

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Größe:
Breite ca. 60 cm
Länge ca. 40 cm

Passend bis Schulterbreite ca. 42 cm und Oberarmumfang ca. 38 cm

Für diese Anleitung empfehlen wir dir folgende Materialien:

Material:
Schachenmayr Catania (LL 125 m/50 g) in Türkis (Fb 397), 200 g
Rundstricknadeln 2,5 mm und 3,0 mm, je 80 cm lang
Maschenmarkierer

Maschenprobe:
Im Lacemuster (gespannt) mit Nd 3,0 mm
20 M und 31 R = 10 cm x 10 cm

Schritt 1:
Mit der Rundstricknd 3,0 mm 119 M offen anschlagen (siehe unten).

Schritt 2:
Im Lacemuster nach der Strickschrift in R str (Strickschriften lesen> siehe unten). Es sind Hin- und Rückr gezeichnet. Die grau hinterlegte Fläche kennzeichnet den Rapport.

Zuerst die Rdm vor dem Rapport str, dann den Rapport von 13 M 9x arb und mit der Rdm nach dem Rapport enden. Mit der 1. R (= Hinr) beginnen und die 1.-14. R der Strickschrift bis zu einer Länge von ca. 40 cm fortlaufend wiederholen.
Mit einer 4. R enden und die M auf der Nd belassen.

Schritt 3:
Den offenen Anschlag lösen und die M mit der Rundstricknd 2,5 mm aufnehmen. Die losen Fadenenden vernähen.

Schritt 4:
Das entstandene Rechteck mit den Stricknadeln spannen (siehe unten), anfeuchten und gut trocknen lassen.

Tipp:
Bei mehr Schulterbreite die Jäckchenbreite von 60 cm einfach um die zusätzlichen Zentimeter verbreitern. Bei mehr Armumfang die Jäckchenlänge von 40 cm entsprechend verlängern.

Schritt 5:
Anschließend alle M auf die Rundstricknd 2,5 mm nehmen, zur Rd schließen und im Bündchenmuster 1 M rechts und 1 M links im Wechsel über alle M bis zu einer Länge von ca. 8 cm str. Die M dann elastisch, aber nicht zu locker abketten (siehe unten) und die restlichen

Fäden vernähen. Fertig.

Wichtige Tipps:

Strickschriften lesen
Zur besseren Lesbarkeit werden Lacemuster häufig in sogenannten Strickschriften dargestellt. In den Strickschriften wird deutlich, welche Maschen neben- und übereinanderstehen müssen. Jedes Kästchen steht dabei für eine Masche und die verwendeten Symbole werden in einer separaten Legende erklärt. Werden nur die Hinreihen oder ungeraden Runden im Muster gestrickt, so werden die Rückreihen oder geraden Runden in der Strickschrift ausgelassen und lediglich im Anleitungstext kurz beschrieben. Strickschriften werden von rechts nach links und von unten nach oben gelesen, so wie auch gestrickt wird. Sind Rück-
reihen eingezeichnet, werden sie in entgegengesetzter Richtung von links nach rechts gelesen. Um nicht in der Zeile zu verrutschen, ist es sinnvoll, Reihen abzustreichen oder die aktuell zu strickende Reihe mit einem Klebezettel zu markie-
ren. Alternativ sind auch Strickschriftenhalter erhältlich. Die Strickschrift wird fixiert und ein langer Magnet zeigt an, welche Reihe gerade gestrickt wird.

Spannen
Das Maschenbild eines fertigen Laceprojekts wirkt oft noch leicht zerknittert und etwas unregelmäßig. Deshalb wird ein Lacegestrick immer gespannt. Dafür benötigt man eine Unterlage, z. B. Teppichboden, eine Styroporplatte, eine Matrat-
ze, eine Moosgummimatte oder eine spezielle Spannunterlage aus dem Fachhandel, und nicht rostende Stecknadeln. Gerade Kanten mit Lochmuster, doppelt liegende Loops oder Stulpen lassen sich leichter und exakter spannen, wenn man ganz dünne, polierte Metall-, Fiberglas- oder Rundholzstäbe hindurchsteckt. Diese müssen dann nur noch mit we-
nigen Nadeln fixiert werden, um eine gerade Kante zu erhalten.

Vor dem Spannen alle Fäden vernähen und 5 cm lang hängen lassen. Sie ziehen sich meist während des Spannens noch etwas zurück. Das Strickstück in kaltem Wasser kurz einweichen, dann vorsichtig ausdrücken und fest in ein Handtuch einrollen. Anschließend den Maßen in der Anleitung entsprechend in Form ziehen und auf der Unterlage fixieren. Darauf achten, dass die Stecknadeln schräg gesteckt werden. Die Stecknadelköpfchen sollten vom Gestrick wegzeigen. An den Ecken beginnen, um die Grundform zu festigen, und dann zur Mitte hin arbeiten. Das Strickstück so aufgespannt einige Tage ruhen lassen und nach dem Trocknen die Nadeln entfernen. Alle Fäden abschneiden.

Diese und viele weitere wundervolle Anleitungen findest du hier:

Lace stricken

Zarte Maschen einfach gestrickt

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TOPP 8191 | ISBN 9783772481918
kreativ.startup., Softcover, 64 Seiten,
17 x 22cm

Autor: Lydia Klös

 

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