Verkürzte Reihen auf japanische Art stricken

Es ist von Vorteil, wenn man als Stricker/in weiß, wie man verkürzte Reihen strickt. Du kannst diese Technik bei unzähligen Projekten anwenden, außerdem ist es eine Technik, die Du aufgrund der Nützlichkeit aus dem Stegreif kennen solltest. Obwohl ihr schon einige Varianten kennt, möchten wir auch andere neue Möglichkeiten zeigen. Wer weiß, vielleicht wird das „Verkürzte Reihen auf japanische Art stricken“ Deine neue Lieblingsvariante. 😉

Welche Vorteile hat diese Technik? Sie ist schnell, Du musst kaum Maschen zählen, da es optisch einfach zu wissen ist, an welchen Punkt Deiner Arbeit Du in jedem Moment bist und deshalb ist es auch schwer sich zu irren, weil es offensichtlich ist, was Du in jedem Moment stricken musst. Wie, zeigen wir Dir in dem nächsten Video:

Benutze diese Variante, um einen schmaleren Teil Deiner Arbeit zu stricken, die Ferse von Socken und allgemein, um Kleidungsstücke besser an Deinen Körper anzupassen. Dazu wirst Du einige Maschenmarkierer, die sich öffnen Lassen, brauchen (Du kannst z.B. Markierer oder ein paar kleine Sicherheitsnadeln benutzen).

1. Stricke solange rechts bis zu der Stelle, an der Du möchtest, dass die erste verkürzte Reihe endet. Wende die Arbeit.

2. Hebe eine Masche ab, als ob Du sie links stricken würdest. Lege jetzt eine Markierung an den Faden an, der aus Deinem Knäuel stammt. Lege diese NICHT an der Masche an, sondern an den Faden, siehe Video. Stricke jetzt links bis zum Ende der verkürzten Reihe (das muss auf derselben Höhe sein, wie der Anfang Deiner rechts gestrickten Reihe, aber auf der gegenüberliegenden Seite, damit Du ein symmetrisches Ergebnis hast). Wende die Arbeit.

3. Hebe eine Masche ab, als ob Du sie links stricken würdest. Lege jetzt die andere Markierung an den Faden, der aus Deinem Knäuel stammt an. Stricke rechts bis zu der Markierung in der vorherigen Reihe (Du erkennst die Stelle an der Lücke, die sich zwischen den Maschen bildet).
Jetzt nehmen wir die Masche auf, an der sich die Markierung befindet. Nimm den Faden, ohne diesen zu wenden und lege ihn auf die linke Nadel, entferne danach die Markierung. Stricke den Faden, den wir auf die Nadel gelegt haben und die folgende Masche rechts zusammen. Strich zusätzlich eine Masche rechts und wende die Arbeit.

4. Hebe eine Masche ab, als ob Du sie links stricken würdest. Lege die Markierung an den Faden an, der von dem Knäuel abstammt. Stricke links bis Du die Masche erreichst, an der Du die Markierung in der vorherigen Reihe angelegt hast (hier kannst Du auch die Lücke sehen).

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Jetzt hebst Du die folgende Masche von der linken Nadel auf die rechte und leg den Faden an der markierten Stelle über die linke Nadel an. Entferne die Markierung.

Leg die Masche, die wir von der rechten Nadel abgehoben haben auf die andere Nadel. Zuletzt strickst Du den Faden und die Masche links zusammen. Stricke 1 Masche links und wende die Arbeit.

5. Wiederhole diese Schritte, bis Du alle verkürzten Reihen die Du brauchst oder die in der Anleitung aufgeführt sind bearbeitet hast. Du wirst sehen, wie sich das Extra-Stück an Deinem Kleidungsstück formt.

Hat Dir diese Technik gefallen? Kanntest Du sie schon? Erzähl uns in Deinen Kommentaren was Du davon hälst und wofür Du sie anwenden würdest. Und wenn Du der Meinung bist, dass Du auch andere einfachere Strick- oder Häkeltechniken wieder auffrischen musst, dann schau Dir unsere Videos an, die wir für Dich bereit gestellt haben.

Verkürzte Reihen auf japanische Art stricken

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